Sonntag, 3. Januar 2010

Auf ein neues!

So...

Mit diesem Blog, möchte ich eigentlich die "Zitronen-Serie" beenden.
Ich möchte mich bei den Lesern für die Kommentare bedanken. So hab ich wenigstens nicht das Gefühl, dass ich das umsonst schreibe :D

Aber wer denkt, das ich komplett aufhöre, hat sich geschnitten...
Natürlich habe dem Jahre 2010 einen eigenen Blog gewidmet der da Lautet:

Kokolores und Killefit

Und auch hier werdet ihr mich auf meiner Reise in einer fast unbekannten Welt begleiten. Geschichten aus dem Alltag, Anekdoten und warum ich es einfach nicht hinkriege mein Leben zu ordnen...

Und das, meine Damen und Herren, ist ja noch nicht alles!

Romana... und die Großstadt
...ist eine verrückte Geschichte über ein Mädchen aus der Provinz, die die Großstadt entdeckt und verrückte Sachen erlebt.
Einfach mal reinschauen.

Dazu kommt noch
Die einsame Spülfrau
Geplant sind kleine Kurzgeschichten, die ich mir aus langweile einfach mal ausgedacht habe und irgendwie nicht mehr meinen Kopf verlassen wollen.

Das sind schon mal viele viele Sachen die ich geplant habe. Mal sehen, wie es weiter geht...


Adieu!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Noch eine Woche...

... Dann begrüßen wir das Jahr 2010!

Nicht dass ich jetzt hysterisch in der Wohnung laufe und mir künstliche Sorgen mache oder dergleichen. Nein nein... Ich hoffe, dass 2010 für mich gute Sachen bereit hält. Mein Urlaub z.B.
Wenn ich darüber nachdenke, hab ich noch nie richtig Urlaub gemacht. Die meiste Zeit im Ausland habe ich damit verbracht Verpflichtungen nachzugehen wie z.B. Jugendleiter in Frankreich und Italien oder ein halbes Jahr Schule auf den Philippinen nach einem Versuch aus Deutschland auszuwandern. Meine Eltern haben dann doch schnell begriffen, dass wir auf den Philippinen keinen Boden hatten. Schulisch wie Seelisch.
Mann, war das ätzend eine neue Kultur, eine fast neue Sprache (Englisch & Tagalog) und eine neue Geschichte zu lernen. Da mein Englisch früher noch aus "Fuck" und "Shit" bestand gewöhnte ich es mir an, Lehrer/innen nur auf Deutsch zu beleidigen bzw. die ganze Schule. Einmal wurde ich von einem Koreaner erwischt, als er dann zum wiederholten Mal das Wort "Arschloch" hörte und es in seinen Taschencomputer eingab. Er lachte mich an und hielt die Daumen hoch. Schicksal sei dank, dass sein Computer Wörter wie "Fotze", "Wichser" oder "Kackbratze" nicht übersetzen konnte.
Ich freue mich schon auf meinen langersehnten Urlaub.

Was hält 2010 den noch bereit?
Ich werde 23... Jedes Jahr fragt man sich, wie lange das wohl noch so weitergeht. Und wenn man die Antwort hat, ist man schon tot.
Es gibt noch so viele Sachen, die gemacht werden müssen. Eine Freundin fragte mich mal, ob ich schon mal in Paris war. Und meine Antwort war peinlicherweise "Nein". Ich meine, Paris ist quasi nebenan. Man könnte doch mal ebend rübergehen und gucken wie das Wetter ist. Aber dazu kam ich einfach noch nicht.
Ich bin noch nie Ski gefahren und ich habe noch nie einen Käsefondue gegessen. Ich hab nicht mal einen Führerschein. Das sind halt Sachen, die man eigentlich schon hinter sich haben sollte.

Was ich sagen will...
Ich werde mir für das kommende Jahr nicht viel vornehmen und werde das Meiste spontan entscheiden. Das hat die letzten Jahre gut geklappt und dieses Jahr sogar mein Leben verändert. Und nicht nur einmal...
Meistens kommt sowieso alles unerwartet.

A song, a tear and a smile...

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Rekapitulation

KAPITEL: 1


"Das Problem bei deiner Schwester ist, dass sie sich überwiegend um seine Freunde kümmert. Und am Ende sind alle nur am meckern und sie steht da... mit nichts..."

Ich habe heute nach getaner Arbeit mein Vater (endlich) wiedergesehen. Natürlich ist er mein Stiefvater, aber von ihm habe ich vieles gelernt. Wenn ich mich an alte Zeiten erinnere sagte er mal einst zu mir: "Yogi! Im Grunde sind alle Menschen bekloppt." Früher bekam ich immer "liebevolle" Kosenamen wie etwa "Yogi" oder "Fuzzi". Ab und zu wenn Freunde da waren... Um mich etwas zu necken nannte er mich auch mal "Pansen" oder "Brein". Da Deutsche meinen zweiten Namen nicht kunstvoll und mit einwenig Eleganz aussprechen konnten entschied ich mich auf den Namen "Robert". Doch Zuhause ist "Breieen" immer noch im Gebrauch. Ich kann mich noch erinnern, als meine Mutter in meiner Ausbildungsstelle hineinkam und nach "Bryan" suchte. Eine Kellnerin kam dann kurz darauf in die Küche und fragte, ob wir einen Praktikanten namens "Bryan" hätten. Ich schmunzelte und wusste, wenn ich aus dieser Tür rauslugte, draußen meine Familie war.
Es waren Ewigkeiten seit ich meinen alten Herrn gesehen hatte. Zuletzt wohl am ersten Mai diesen Jahres. Die Zeit stürmte davon. An diesem Tag hörte ich auch zum ersten Mal "Pokerface" von Lady Gaga auf der Maifeier meiner Schwester. Ich rannte auf jeden zu und stach jedem ins Gesicht und schrie voller Euphorie: "Poke poke poke poke poke poke poke poke poke ya face!"

Über meinen Vater kann ich Bände schreiben.
Durch ihn habe ich gelernt, dass auch der härteste auf der Welt Empfindungen hat. Dass der Gesündeste Mensch eine Krankheit erleidet und dass Frauen nur eines im Sinn haben... Und zwar die totale Zerstörung des Selbstgefühls.


KAPITEL: 2
Heute bin ich quasi erfolgreich umgezogen. Manche habe sich schon gefragt: "Altah! Wieder umziehen? Du bist doch gerade erst nach Osnabrück gezogen und dann schon wieder...?" Um ehrlich zu sein... Ich habe schlicht und einfach den Raum gewechselt. Mein Mitbewohner und ich habe uns darauf geeinigt, dass es doch besser wäre, wenn er das größere Zimmer bekommt und Ich mit meiner Ausstattung das kleine Zimmer okupiere. Und heute Abend verstand ich den Grund seines Anliegens.
Vielleicht hier eine kleine Rückreise:
Vorgestern Mittag klopfte mein Mitbewohner gestresst, wie ein Koch halt ist, an meiner Tür und stürmte dezent in mein Zimmer. "Robert? Bist du wach?" Natürlich war ich wach... Er wedelte mit einem Bündel voll Geld und wieß mich darauf hin, das gleich die Transportfirma hier auftauchen sollte um das Bett zu liefern. Dazu verkündete er noch, dass er in der Küche gebraucht wurde und er schnellstens dort stehen solle. So schnell wie er rein kam, so schnell war er auch schon wieder draußen. Es fehlten nur noch die animierten Staubwolken und das berühmte "Ziiiuuuuum!" Geräusch.
Nach ca. 30 Minuten klopfe ein Russe an der Tür.

RUSSE: "Challo! Is chier Rrichtik?"
ICH: "Ah... Haben sie das Bett?"
RUSSE: "Jia... Ich chabe tausend mal gechlingelt, abba es chat keinier auuf gemacht."
ICH: "Sorry... Klingel putt."
RUSSE: "Siend drei große Pakiete. Aber ich slieeppe es nicht bis chier oben."
ICH: "Klar... Aber bis unten können sie das hinschieben. Mit 'nem Hubteil... Dings... Hier... wie heißt das?"
RUSSE: "Chupwagien..."

Worauf ich eigentlich hinaus wollte...
Heuten Abend, nach der Arbeit, nachdem ich das Fernsehen bei meinem Vater geholt habe, bestaunte ich meinen neu eingerichtetes Zimmer und besuchte meinen Mitbewohner im Nebenzimmer... Und empfand pures NEID! Ja, gut... nicht Neid, aber ich staunte nicht schlecht, als er mir sein neues Bett präsentierte. Ein Raumschiff... Ein Monstrum von Bett. Es nahm die Hälfte an Raum und wenn es Reifen hätte, hätte man damit wegfahren können. Ein riiiieeeesseeeennn Bett.
Und dann hab ich nachvollziehen können, warum er das Größere Zimmer haben wollte.

Aber ehrlich...


KAPITEL: 3
Ich finde es hier in meinem neuen Raum ziemlich bequem.


So sieht es aus, wenn man rein guckt. Es ist sehr Kompakt und gemütlich. Wie ich es eigentlich haben möchte.
Heute fand ich noch alte selbstgemalte Bilder von mir, die ich aus Frust und Demotivation gemalt habe.
Man betrachte dieses Foto...



Links oben sind die Bilder. Eine kleine Sammlung meiner Lieblingmärchen "Schneeweißchen und Rosenrot", "Frau Holle" und "Rotkäppchen". Zwar bisschen kacke gemalt, aber ich wollte es kindlich halten und nach tagelangem Malen auf einer Einkaufspassage in Hamburg mit meiner alten Projektgruppe, hatte ich das bedürfniss mich zu besaufen und einfach Blödsinn zu machen. Worauf mich meine Dozentin mich dann anlächelte und sagte: "Wenn ich nicht wüsste was du kannst, würde ich dein Bild kaputt machen und dich nach Hause schicken."



Und zum Schluss noch meine Arbeitsfläche. Jetzt habe ich nicht nur mehr Platz um arbeiten, sondern habe auch noch genug Fläche um den totalen Chaos zu vollziehen.


Ich danke Dani für die Kooperation an der Gestalltung und Scheißarbeit. Sergey danke ich für den Schrank und Rollanden und alle Menschen die an mich Gedacht haben.

Das hätte ich jetzt nicht erwartet...

Meine lieben Mitmenschen...
Ein Wunder ist geschehen. Nach langem Warten darf endlich ich verkünden: "SCHNEEEEEE...!"
Nur mir fehlt leider die nötige Motivation raus zugehen und Fotos zu schießen. Zudem plage ich mich mit einem üblen Gerstenkorn rum, das mein Zielauge irittiert. Es ist wie, wenn jemand Brownies back und man hat Zahnschmerzen... Unfair, unfair, unfair...!

Ich werde heute übrigens umziehen. Ich packe gerade meine Sachen und werde auch gleich abdüsen. Tschüß großer Raum! Es war schön geräumig mit dir. Und "4MOK" war immer ein Gesprächsthema.

Ich danke allen Besuchern!
Das war nur ein kleines Update...
Nachher kommt was philosophisch, komisches... Das hättet ihr nicht erwartet, oder?

Montag, 14. Dezember 2009

Was war, was ist, was kommt...?

Dieses Jahr war ein recht anstrengendes Jahr...

Ich hab mein Studium abgebrochen um meine Karriere als Koch weiterzuführen... unfreiwillig. Da ich weder reiche Eltern, noch Grundbesitz habe, wurde mein Talent und somit auch mein Traum von einer steilen Designerkarriere zerstört. Zumal ich auch erst Juni/Juli angefangen habe alles zu realisieren. Ich brauche Geld, ich habe eine Ausbildung fertig und in Hamburg hab ich kein Fundament. Also beschloss ich, mich wieder meiner alten Heimat zu widmen.
Meine liebe Mutter nahm mich schweren Herzen für einen Monat bei sich auf, wo ich dann auf die Ernährung meiner diabeteserkrankten Schwerter achtete und mich nach arbeit um schaute. Da meine Interesse sich aber in Orgrimmar befand (wer das versteht, darf sich einen Keks nehmen), fing meine Mutter an mich verbal zu "motivieren".
Eines Abends saß ich mit meinem besten Freund Dani im Cafe Bar Celona und genossen genüsslich unseren Long Island Icetea. Wir redeten über Dinge, die wir lustig fanden und fingen an, über andere Menschen zu lästern. Im nüchternem Zustand wäre Lästern für mich eine Sünde. Einen Menschen schlecht zu reden macht keinen guten aus sich selbst. Als die reizende Bedienung uns nach unserem Wohlbefinden fragte, brachte ich sie kurz zum schweigen und fragte, ob es wohl noch einen Job in Küche gibt.
Und so fing alles an...
Ich rief im Cafe an und erkundigte mich, über einen Job und schwupps...! Nach drei Wochen wurde ich zum Küchechef im Sausalitos Befördert.
Es konnte nur noch bergauf gehen... Doch habe eine Sache im System ausgelassen. Ein gefühlsbetonter Mensch wie ich, der seine Meinung und Gedanken öffentlich zur Schau stellt brauchte einen zweiten Wingman. Bzw. Winglady. Und so lernte ich ein überaus reizendes Mädchen kennen. Lustig war sie... was auf dem Frauenmarkt (bitte nicht negativ deuten) heutzutage als "Magelware" geschätzt wird. Ihre Anwesenheit war reines Glück und wir hielten ab und zu Kontakt. Aber um es kurz zu halten...
Ich kam zu spät, Sie hat einen Freund gefunden, wir hatten eine schlaflose Nacht (es ist nichts passiert, aber trotzdem zuviel), der Freund hat es "zufällig" :D rausbekommen, wir hatten eine unterhaltsame Onlinediskussion, Ich habe den Kontakt abgebrochen und jetzt... Jetzt habe ich wieder Zeit mich um andere Sachen gedanken zu machen. Klar hat es mein Herz gebrochen aber es lag ganz allein an mir. Ich hatte mir zuviele Gedanken gemacht. Ich hatte zuviele Erwartungen und ich hatte einen verhängnissvollen Fehler begangen... Ich hab an die Liebe geglaubt.
Wer meine älteren Einträge aus "Mein Krampf" kennt, der weiß worüber ich schreibe. Liebe ist wohl mit eines der schlimmsten Drogen. Es macht blind, lässt dich unüberlegte und dumme Dinge anstellen, es macht Süchtig und es zieht einen bei Mangel runter. Also... warum nehmen?
Dazu habe ich auch irgendwie das Vertrauen an Menschen verloren. Wenn man nur an sich selbst denkt, ist es falsch, weil man dann als Egoist abgestempelt wird und widerum ist es falsch anderen Menschen zu vertrauen, weil der Mensch der einem gegenüber steht die Chance ausnutzt einen Egotrip zu starten.

Naja... Zurück zum Thema.
Bis zum Jahre 2010 sind es noch knappe zweieinhalb Wochen und meinen Start ins neue Jahr werde ich wohl in der Küche verbringen. Klar möchte ich es mit meinen Freunden verbringen, aber was bleibt mir anderes übrig. Dani verbringt seine Zeit auf dem Sessel und ich fühle mich auch ziemlich schuldig, was das angeht. Aber ich glaube, dass ich hier mit ruhigem Gewissen meinen Egotrip starten kann.

Gedanken in Bildern: EP 7.2 The Greatest Idea...